Die Pyramid Society
Europe definiert ein rein ägyptisches arabisches Pferd als
einen Vollblutaraber, der
1) in einem WAHO-anerkannten
Stutbuch registriert oder registrierbar ist und
2) in jeder Linie seiner Abstammung auf Pferde zurückgeht, die in
der arabischen Wüste geboren wurden; und
3) in jeder Linie seiner Abstammung auf Pferde zurückgeht, die folgende
Bedingungen erfüllen:
a) Pferde, die von Abbas Pasha I oder Ali Pasha Sherif gezogen wurden
oder ihnen gehörten;
b) Pferde, die zu den Stammstuten der RAS/EAO gehören, und die mit
einer Eintragungsnummer in den Stutbüchern der RAS/EAO ab Band I,
Seite 45 zu finden sind. Ausgenommen die Hengste Registan und Sharkasi,
da ihre Abstammungen Elemente enthalten, die nicht mit der Zielsetzung
der Pyramid Society Europe übereinstimmen;
c) Pferde, die in direkter Linie von den unter a) und b) erfaßten
Pferden abstammen; d) Pferde (ausgenommen jene, die von Registan oder
Sharkasi abstammen), die in einem ägyptischen Privatgestüt gezogen
wurden und direkt von dort importiert wurden noch bevor die EAO mit
der Kontrolle der privaten Zuchten begann (siehe Band IV des Stutbuchs
der EAO).

Photo:
van Lent jr.
Unter
den "Stammpferden", die im Band I des Stutbuches der RAS aufgeführt
sind befinden sich auch einige Pferde, die nach Ägypten importiert
wurden, jedoch im Rahmen der RAS/EAO-Zucht keine registrierten Nachkommen
lieferten. Was den Ausschluß des Hengstes Registan angeht, so muß
darauf hingewiesen werden, daß er von dem in Polen gezogenen Hengst
Skowronek abstammt. Skowroneks Bedeutung in der weltweiten Araberzucht
ist unbestritten. Seine Abstammung enthält jedoch Pferde, die nicht
mit denen übereinstimmen, welche die Pyramid Society Europe zu fördern
anstrebt. Bezüglich Sharkasi ist zu sagen, daß seine Nachkommen zwar
im EAO-Stutbuch verzeichnet sind. Die Frage seiner Abstammung ist
allerdings noch nicht zur allgemeinen Zufriedenheit geklärt. Daher
ist Sharkasi nicht von der Pyramid Society Europe anerkannt.